Schmerzensgeld-Spezialisten
Dr. Wambach & Walter

News und Aktuelles zum Thema Personenschäden

In diesem Bereich finden Sie regelmäßig aktuelle Beiträge zum Thema Personenschäden.

Landgericht Bremen 28.10.2020: Niere statt Milz entfernt – 90.000 Euro Schmerzensgeld!

Verhandlung am 28.10.2020 vor dem Landgericht Bremen Ich habe heute, am Mittwoch den 28.10.2020, als Prozessbeobachter an der Verhandlung vor dem Landgericht Bremen teilgenommen. Die Verhandlung fand mit Maske statt und zeitweise offenem Fenster. Wenn es Winter wird, kann ein ordentlicher Justizbetrieb gar nicht mehr stattfinden. 1. Der Fall Über …

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Bei schwersten Verletzungen nach einem Kletterunfall ist ein Schmerzensgeld in Höhe von 300.000,- gerechtfertigt

Nicht korrekt gesicherter Kletterer stürzt und fällt auf Kläger In einer Kletterhalle ereignete sich ein folgenschwerer Unfall. Ein Kletterer wurde von einer Kletterin abgesichert. Er stürzte von 7,50 m Höhe ab und wurde von der Kletterin nicht korrekt gesichert, sodass er im Fallen auf den am Boden befindlichen Kläger traf, …

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Aufklärungsversäumnisse bei Schulteroperation

Abgrenzung einer Rubrumsberichtigung zur Parteiänderung bei einer Arzthaftungssache

Den richtigen Beklagten zu ermitteln, ist manchmal schwer: Wenn ein Geschädigter Patient Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen einen Arzt oder ein Krankenhaus geltend machen will, ist es manchmal gar nicht leicht, den richtigen Beklagten zu ermitteln. Beklagt wird nämlich nicht das Krankenhaus als solches, sondern der Krankenhausträger, also derjenige, der das …

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Ein Arztbrief kann eine Pflicht der Patientin zur Nachforschung hinsichtlich eines Behandlungsfehlerverdachts auslösen

Dieser Fall zeigt sehr anschaulich eine Verjährungsfalle: Die Verjährung in Arzthaftungssachen beträgt 30 Jahre (Höchstfrist). Danach kann kein Anspruch mehr geltend gemacht werden. Die kürzere Frist der Regelverjährung (drei Jahre) wird innerhalb dieser 30 Jahre in Gang gesetzt, wenn die Kenntnis des Patienten im Großen und Ganzen von einer Behandlung …

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Haftung der Rettungsleitdienststelle

Verdächtige (unglaubwürdige) Einträge im Geburtsprotokoll zur Aufklärung der Eltern zur Schnittentbindung

In diesem Geburtsschadensfall ging es um Folgendes: die übergewichtige Mutter hatte schon zwei Mädchen mit einem Geburtsgewicht im oberen Bereich geboren. Bei beiden Schwangerschaften hatte eine Schwangerschaftsdiabetes vorgelegen. Nunmehr war sie erneut – diesmal mit einem Jungen – schwanger. Gegen Ende der Schwangerschaft ergab sich ein erwartetes Geburtsgewicht von über …

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Die Höhe des Schmerzensgeldes wird zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung bemessen

Ausgangssituation: Die Klägerin war durch Behandlungsfehler bei der Geburt außerordentlich schwer geschädigt worden. Sie ist vollständig inkontinent und muss mit einer Sonde ernährt werden. Sie ist hochgradig sehbehindert und hörbehindert. In diesem Fall streiten die Parteien insbesondere um ganz erhebliche Pflegekosten und um den immateriellen Ersatz (Schmerzensgeld). Die Eltern der …

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Befangenheit des Richters wegen Untätigkeit in einer Arzthaftungssache

Erfolgreiche Befangenheitsanträge gegen Richter sind in Deutschland sehr selten. Das Oberlandesgericht München hat jetzt aber einer Klägerin Recht gegeben, die in einem Geburtsschadensfall Schmerzensgeld und Schadensersatzansprüche aus Standardunterschreitung bei der Geburtsleitung und Aufklärungsmängeln geltend gemacht hat. Die betroffene Partei muss ein berechtigtes Misstrauen gegen die Unparteilichkeit des Richters darlegen. Die …

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Rat zu einer Exzision (Herausschneiden) mittels einer offenen Biopsie zur Abklärung eines unklaren Herdbefundes in der Brust einer Patientin

Ausgangssituation – offene Biopsie versus Stanzbiopsie Die Klägerin hatte den Ärzten vorgeworfen, dass die Untersuchung ihrer Brust wegen des Verdachts auf Krebs anstatt mittels einer offenen Biopsie mittels einer Stanzbiopsie hätte erfolgen müssen. Das Landgericht hat der Klage teilweise wegen Aufklärungsversäumnissen stattgegeben und der Klägerin ein Schmerzensgeld zugesprochen. Die beklagten …

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Fahrradunfall auf einem mit Stacheldraht gesperrten Feldweg

Fahrradunfall auf einem mit Stacheldraht gesperrten Feldweg

Der Sachverhalt – Sturz mit Mountainbike in Stacheldraht Der geschädigte Marineoffizier unternahm mit seinem Mountainbike eine Radtour. Er bog in einen zu der beklagten Gemeinde gehörenden unbefestigten Feldweg ab, der als Sackgasse in einem Waldstück endete. Nach 50 m befand sich auf dem Feldweg eine Absperrung. Diese bestand aus zwei …

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800.000 € Schmerzensgeld für schwerstgeschädigten Jungen vom Oberlandesgericht Oldenburg bestätigt

Die Überlegung der ersten Instanz: In einer bahnbrechenden Entscheidung hatte das Landgericht Aurich einem durch großflächigen Narben und den Verlust beider Unterschenkel schwerstgeschädigten Kind 800.000 € zugesprochen. Die Entscheidung habe ich ganz ausführlich für die Homepage besprochen. Sie können die Urteilsbesprechung und das Urteil hier nachlesen: Höchstes Schmerzensgeld: 800.000 € …

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