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News und Aktuelles zum Thema Arzthaftung + Schmerzensgeld mit aktuellen Urteilen

Der Rechtsanwaltblog der Schmerzensgeld-Spezialisten mit regelmäßigen aktuellen Beiträgen zum Thema Arzthaftung und Schmerzensgeld

Aufklärung über konservative Behandlungsoptionen

Erhebliche Lebensbeeinträchtigungen nach „relativ indizierter“ Operation Der Kläger hatte langjährige Rückenbeschwerden mit Schmerzen aufgrund Wirbelgleitens. Eine Spritzenbehandlung und Physiotherapie blieben ohne nennenswerten Erfolg. Nach Aufklärung und Beratung, deren Inhalt streitig ist, entschloss er sich zur Operation. Diese war nur „relativ indiziert“ (kann man machen, muss man aber nicht). In der …

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Das Krankenhaus kann für alkoholkranken Belegarzt haften!

Wer haftet, wenn der Belegarzt einen Behandlungsfehler macht? Was ist ein Belegarzt? Der Belegarzt ist ein nicht im Krankenhaus angestellter Vertragsarzt. Er behandelt und operiert seine Patienten in sogenannten Belegbetten und nutzt auch die übrigen Einrichtungen des Krankenhauses (Operationsaal, Narkosearzt, Pflegepersonal). Dafür zahlte er an das Krankenhaus. Er erhält von …

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Arzt oder Krankenhaus müssen auch über Behandlungsalternativen der „zweiten Wahl“ aufklären

Der Fall: Behandlung von Herzrasen mit Katheterablation Die Klägerin litt längere Zeit unter Herzrasen. Im Krankenhaus wurde dann eine Katheterablation durchgeführt. Die Behandlung fußt auf dem Konzept, dass Herzgewebe ausgeschaltet wird, da es falsche elektrische Impulse sendet. Hierbei werden gezielt Narben gesetzt, um auf diese Weise die Weiterleitung der falschen …

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Bandscheibe

Gesteigerte Aufklärungspflichten bei Behandlungskonzept entgegen den Facharztstandards – Fall: Bandscheibenvorfall/ Versteifungsoperation / bisegmentales Vorgehen

Bei unerforschten oder wenig erforschten medizinischer Methoden muss besonders sorgfältig aufgeklärt werden Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in ständiger Rechtsprechung hinsichtlich der Aufklärung des Patienten folgende Maßstäbe bei der Anwendung unerforschter oder wenig erforschter medizinischer Methoden aufgestellt: Bei der Anwendung von Neulandmethoden muss die Aufklärung überobligatorisch sorgfältig erfolgen. Zudem muss der …

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Der Aufklärungsbogen ist kein Beweis für eine ordnungsgemäße Aufklärung

Herzoperation – wurde genügend aufgeklärt? In dem Berufungsverfahren (das Landgericht hatte die Klage auf Schmerzensgeld abgewiesen) vor dem Kammergericht in Berlin (OLG) ging es um die Frage, ob vor einer Herzoperation, bei der schwerwiegende Komplikationen eingetreten waren, eine genügende Aufklärung stattgefunden hat. Das beklagte Krankenhaus hatte sich zunächst darauf zurückgezogen, …

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Erhöhte Aufklärungspflichten bei Neulandmethode

Erhöhte Aufklärungspflicht bei der Abweichung von den medizinischen Facharztstandards! Die Patientin unterzog sich einer gynäkologischen Senkungsoperation mit einem Kunstnetz. Dabei handelte es sich um eine Neulandmethode, die nur drei Jahre lang eingesetzt wurde, bis die Gefahren bekannt geworden sind. Seit der Operation kann die Klägerin Geschlechtsverkehr nur noch unter Schmerzen …

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Der Lauf der Verjährung beginnt in Arzthaftungssachen sofort, wenn dem Patienten bekannt ist, dass überhaupt keine Aufklärung erfolgt ist.

Einbringen eines Blasenkatheters gemäß Facharztstandard?Auf jeden Fall erfolgte keine Aufklärung vorher! In diesem Fall ging es darum, dass dem Patienten anlässlich einer Darmoperation (Darmkrebs) ein Blasenkatheter gelegt worden ist. Dieser ließ sich später nicht ohne weiteres ziehen, weil er vermutlich intraoperativ fixiert worden war. Deshalb war eine zweite Operation erforderlich. …

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Aufklärung über Behandlungsalternative Kaiserschnitt muss rechtzeitig erfolgen

Eine Schwangere muss während der Geburt rechtzeitig darüber aufgeklärt werden, dass ein Kaiserschnitt als Behandlungsalternative in Betracht kommt Zeitverzögerung während der Geburt Während der Geburt ist es zu Zeitverzögerungen gekommen. Deswegen ist das Kind schwerstgeschädigt per Notkaiserschnitt geboren worden. Im Streit stand, wer den Schaden verursacht hat. Diesen Punkt haben …

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Das Krankenhaus haftet für bei der Geburt erlittene Schäden des Kindes, die auf fehlerhaften Befunden beruhen, die ein notdürftig mit Heftpflaster geflicktes CTG geliefert hat

Die Geburt ist ein sehr schadensträchtiger Vorgang. Wenn Schäden eintreten, dann sind sie sehr groß. Zur Überwachung des Geburtsvorgangs ist das wichtigste Gerät das CTG (Kardiotokograph). Es misst die Wehen der Mutter und den Herzschlag des Kindes und zeichnet sie gemeinsam auf. Unvollständige Befunde durch notdürftige Reparatur mit Heftpflaster Dieser …

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Ein Schlichtungsstellen Gutachten kann vor Gericht als Urkundenbeweis gewürdigt werden, es kann aber nicht den Sachverständigenbeweis ersetzen

Verfahrensmangel In einem Arzthaftungsprozess wird immer ein medizinisches Sachverständigengutachten eingeholt. Diesen in Stein gegossenen Richtsatz haben das Landgericht Gera und das Oberlandesgericht Jena verkannt. Dieser Verfahrensmangel konnte vor dem höchsten deutschen Zivilgericht, dem Bundesgerichtshof, nicht bestehen. Das hätte beiden Gerichten von Anfang an klar sein müssen. Es ist absolut unverständlich, …

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