Autor: Rouven Walter

Folgeschäden und Schmerzensgeld nach einer Bauchoperation

Gesundheitliche Folgeschäden und Schätzung der materiellen Schäden (Erwerbsschaden, Haushaltsführungsschaden) nach einem groben Behandlungsfehler (Bauch-Operation) “Wir möchten auf einen vom Oberlandesgericht Köln in einer Arzthaftpflichtsache entschiedenen Fall hinweisen. Das Urteil des OLG Köln vom 14.08.2013, Az.: 5 U 232/11. Das Urteil zeigt exemplarisch die Schwierigkeiten der Schadensberechnung bei Personenschadensfällen auf; gleichzeitig

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Hinterbliebenengeld (Angehörigenschmerzensgeld) = § 844 Abs. 3 BGB
Angehörigenschmerzensgeld

Hinterbliebenengeld (Angehörigenschmerzensgeld) = § 844 Abs. 3 BGB

Das neue Hinterbliebenengeld (Angehörigenschmerzensgeld) Den Angehörigen eines Patienten oder Verkehrsunfallopfers mag es naturgemäß schlecht gehen, aber so ohne weiteres gab es bisher kein Angehörigenschmerzensgeld in Deutschland. Für die „normale“ Trauer um den Tod eines Angehörigen wurde kein immaterieller Ersatz (Schmerzensgeld) zugesprochen. Nur dann, wenn die Trauer über das normale Trauern

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Beweislastverteilung bei lückenhafter und fehlender Dokumentation der ärztlichen Behandlung
Arzthaftung

Beweislastverteilung bei lückenhafter und fehlender Dokumentation der ärztlichen Behandlung

“Die Dokumentation der ärztlichen Behandlung stellt die notwendige Grundlage dar, um die Sicherheit des Patienten in der Behandlung zu gewährleisten und dessen Selbstbestimmungsrecht zu respektieren”, sagt Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Dr. Lovis Wambach. Ärzte und Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, die Behandlung zu dokumentieren (§ 630f BGB). Die Dokumentation ist

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Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes muss der Vorsatz des Täters berücksichtigt werden
Schmerzensgeld

Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes muss der Vorsatz des Täters berücksichtigt werden

Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes in Straßenverkehrsunfallsachen ist ein durch den Unfallhergang belegtes grob fahrlässiges Verhalten des Schädigers grundsätzlich als erhöhender Faktor für die Schmerzensgeldbemessung zu berücksichtigen (OLG Saarbrücken vom 26.02.15, Az: 4 U 26/14). An diesem vom Gericht aufgearbeiteten Autounfall ist folgendes bemerkenswert: Von den beiden kollidierten PKW traf

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Verkennung eines akuten medizinischen Notfalls im Rahmen eines Hausnotrufvertrags

Bei grober Verkennung eines akuten medizinischen Notfalls im Rahmen eines Hausnotrufvertrags greift nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 11.Mai 2017 (III ZR 92/16) – ähnlich wie bei der Arzthaftung bei einem groben Behandlungsfehler – eine Umkehr der Beweislast zugunsten des Geschädigten In diesem vom Bundesgerichtshof (nicht vom Arzthaftungssenat) entschiedenen Fall

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Unfall zwischen Fußgänger und Auto

Oberlandesgericht Frankfurt, Beschluss vom 08. Juni 2017 – 22 W 3017: Bei einem Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Auto kommt ein vollständiges Zurücktreten der Haftung aus Betriebsgefahr nur bei grob fahrlässigem Verhalten der Fußgängerin in Betracht. Eine Feststellungsklage ist auch dann (stets) zulässig, wenn Schadenspositionen schon bezifferbar sind. Die

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Radfahrer auf falscher Seite

Das Oberlandesgericht Hamm hat die Ansprüche einer Radfahrerin um ein Drittel gekürzt, weil sie den Radweg entgegen der Fahrtrichtung benutzt hat. Eine Radfahrerin befuhr – ohne einen Fahrradhelm zu tragen – den Radweg entgegen der Fahrtrichtung und kollidierte mit einem abbiegenden, wartepflichtigen PKW. Sie wurde schwer verletzt: Kniefraktur und Schädel-Hirn-Traum.

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Radfahrer auf falscher Seite
Haftungsquote

14-jähriges Mädchen wird vom Gegenverkehr erfasst

Wird ein 14-jähriges Mädchen vom Gegenverkehr erfasst, weil es hinter einem aus einer Haltestelle gerade anfahrenden Omnibus die Fahrbahn quert ohne nach rechts zu schauen und dort von einem anfahrenden Pkw erfasst, ist eine Haftungsverteilung 50:50 angemessen Die Eltern des Mädchens erhoben Klage und räumten selber ein Mitverschulden in Höhe

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Gesetzliche Unfallversicherung: Motorradfahrer weicht Radfahrer aus

Wenn sich ein Motorradfahrer verletzt, weil er einem unachtsamen Radfahrer ausweicht, der ihm die Vorfahrt nimmt, muss die gesetzliche Unfallversicherung eintreten Gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 13a) SGB VII sind kraft Gesetzes auch Personen versichert, die andere retten. Der Motorradfahrer hatte in Sekundenbruchteilen erkannt, dass der Radfahrer, der ihm

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Haftung wegen irreführenden Blinkens
Auffahrunfall

Ist der Auffahrende immer schuld?

Bundesgerichtshof vom 13.12.2016 – VI ZR 32/16: Sind die Umstände eines Auffahrunfalls nicht aufklärbar, geht dies zu Lasten des Auffahrenden Fährt ein Fahrzeug von hinten auf ein anderes Fahrzeug auf, so spricht der Beweis des ersten Anscheins in vielen Fällen dafür, dass derjenige, der im Straßenverkehr auf den Vorausfahrenden auffährt,

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